Stuttgart  23.08.2006

Weltpremiere auf der IAA Nutzfahrzeuge: neuer kompakter Unimog; Mercedes-Benz Econic auf der IAA: neue Optik, neue Details, neue Technik. Mit dem neuen kompakten Unimog schlägt Mercedes-Benz auf der IAA Nutzfahrzeuge 2006 in Hannover ein neues Kapitel in der Geschichte dieser legendären Baureihe auf: Er erweitert die aktuelle Palette des Unimog nach unten um einen leichten Geräteträger mit 7,5 t bis 8,5 t zulässigem Gesamtgewicht. Der Mercedes-Benz Econic mit Niederflur-Fahrerhaus präsentiert sich mit neu gestalteter Fahrzeugfront und verfügt nun unter anderem über eine tragfähigere Hinterachse (13 t statt bisher 11,5 t).

Weltpremiere auf der IAA: neuer kompakter Unimog

  • Weltpremiere auf der IAA in Hannover: neuer kompakter Unimog als universeller Geräteträger mit neuem Frontlenker-Fahrerhauskonzept
     
  • Unterhalb der jetzigen Baureihen angesiedelt
     
  • Fahrwerk mit permanentem Allradantrieb und Portalachsen

Mit dem neuen kompakten Unimog schlägt Mercedes-Benz auf der internationalen Automobilausstellung IAA 2006 in Hannover ein neues Kapitel in der Geschichte des legendären Unimog auf: Der leichte Unimog-Geräteträger erweitert die aktuelle Palette des Unimog um einen neuen Typ. Mit 7,5 t bis 8,5 t Gesamtgewicht verfügt er über ein neues, eigenständiges Fahrerhauskonzept. Enorme Wendigkeit sowie permanenter Allradantrieb und zahlreiche Anbaumöglichkeiten für Arbeitsgeräte stellen eine hohe Leistungsfähigkeit sicher.

Universeller Geräteträger auf der Basis von Mercedes-Benz-Komponenten

Der neue kompakte Unimog bietet die herausragende Technik des Unimog in Verbindung mit einem niedrigen Fahrzeuggewicht und ausgeprägter Wendigkeit zu einem günstigen Preis. So nutzt der neue kompakte Unimog Fahrgestell und Antriebstechnik des klassischen Unimog, jedoch mit einem auf 2700 mm verkürzten Radstand. Dies verringert den Wendekreis-Durchmesser auf weniger als 12,8 m. Dadurch entpuppt sich der neue Unimog als wendige und kompakte Arbeitsmaschine. Auch die Höhe ist auf rund 2700 mm reduziert worden – dies ist besonders wichtig bei niedrigen Durchfahrten.

Das Leergewicht beläuft sich auf 5,1 t einschließlich einer 2,25 m langen Kipp-Pritsche (Winterdienst-Ausrüstung). Bei einem maximal zulässigen Gesamtgewicht von 8,5 t verbleiben an Nutzlast für Anbaugeräte und/oder Ladung 3,4 t. Wer die volle Nutzlast nicht ausnutzen muss, kann den neuen „Kompakten“ deshalb auch mit 7,5 t zulässigem Gesamtgewicht erwerben.

Frontzapfwelle und hohe Vorderachslast für Anbaugeräte

Gleichzeitig verfügt der neue kompakte Unimog über eine enorme Leistungsfähigkeit. Die zulässigen Achslasten von 4,5 t (vorn) und 4,6 t (hinten) ermöglichen den frontseitigen Anbau von Arbeitsgeräten. Daraus resultiert eine hohe Flexibilität und die Möglichkeit des wirtschaftlichen Ganzjahres-Einsatzes: So können mit dem Kompakten problemlos Frontausleger-Mähgeräte oder 3,4 m breite Schneepflüge in Verbindung mit 1,5 m³ fassenden Feuchtsalz-Streuautomaten betrieben werden. Der neue leichte Unimog-Geräteträger verfügt über Anbaupunkte, die identisch mit denen seiner „großen Brüder“ sind.

Der neue kompakte Unimog verfügt zudem über eine Kipper-Hydraulik, optional auch über eine genormte Zweikreis-Winterdienst-Hydraulik, ein Zapfwellen-Getriebe vorn sowie einen Nebenabtrieb vom Getriebe und eine Frontanbauplatte. Damit lassen sich zahlreiche unterschiedliche Geräte betreiben.

Fahrwerk mit permanentem Allradantrieb und Portalachsen

Gleichzeitig ist der neue Unimog als echtes Profigerät entwickelt worden: Ein permanenter Allradantrieb mit drei Differenzialsperren ist ebenso selbstverständlich wie die Portalachsen mit hoher Bodenfreiheit und einer Einzelbereifung in der Größe 315/60 R 22,5, alternativ 335/80 R 20 MPT.

Den Antrieb übernimmt der Vierzylinder-Turbodiesel Mercedes-Benz OM 904 LA. Er leistet aus 4,25 l Hubraum 115 kW (156 PS). Der Motor mit Blue-Tec-Dieseltechnologie entspricht der EU-Abgasrichtlinie Euro 4. Die Kraftübertragung übernimmt das mechanisch betätigte Achtgang-Schaltgetriebe UG 100/8, welches um acht Arbeitsgänge erweitert werden kann. Mit einer Geschwindigkeit von ca. 1,5 km/h bei Nenndrehzahl im kleinen Gang verfügt der kompakte Unimog auch über Langsamfahr-Eigenschaften. Gleichzeitig reicht die Übersetzung im höchsten Gang für eine Geschwindigkeit von 90 km/h. Im Unterschied zu anderen Arbeitsmaschinen besitzt der neue kompakte Unimog ausgezeichnete Schnellfahr-Eigenschaften und kann Verbindungsstrecken problemlos auf der Autobahn zurücklegen.

Neues Frontlenker-Ganzstahlfahrerhaus

Im Unterschied zum U 300 verfügt der neue kompakte Unimog über ein neues Frontlenker-Ganzstahlfahrerhaus. Der Kühlergrill mit dem mittig angeordneten Stern zeigt ebenso eine optische Verwandtschaft zum U 300 wie die Hauptscheinwerfer im Stoßfänger. Die Frontlenker-Kabine ermöglicht eine gute Rundumsicht. Sie ist durch weit öffnende Türen gut zugänglich und bieten innen Raum für drei Personen. Der Fahrer nimmt hinter einem elegant gewölbten und gleichzeitig funktionellen Armaturenträger Platz. Das Lenkrad ist in Höhe und Neigung verstellbar. Analog zum U 300 erfolgt die Bedienung der optionalen Hydraulik über einen Joystick in der Mittelkonsole.

Für den Service an den Antriebsaggregaten ist die Kabine bereits in der Serienausführung werkzeuglos kippbar, ein Novum in der Geschichte des Unimog. Zwischen Kabine und Pritsche ist ausreichend Platz für Anbauten und Geräte, etwa für einen Ladekran oder für Staukästen mit Werkzeug und Arbeitsmaterial, das gut zugänglich außerhalb der Kipp-Pritsche untergebracht wird.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Über seine umfangreichen Aufgaben im öffentlichen Dienst oder bei Dienstleistern hinaus eignet sich der neue Unimog auch für den Einsatz im Baugewerbe, im Garten- und Landschaftsbau sowie bei Energie-Versorgern. Mercedes-Benz liefert den neuen Unimog im Laufe der zweiten Jahreshälfte 2007 aus. Der Preis wird deutlich unter dem des U 300 liegen – ein starkes Argument für den Neuen speziell in Zeiten einer angespannten Kassenlage der öffentlichen Haushalte.

Der neue Mercedes-Benz Unimog auf der IAA-Nutzfahrzeuge 2006

Das Messefahrzeug des neuen Unimog ist in brillantsilber lackiert. Es ist für den Winterdienst ausgestattet, verfügt über eine Frontzapfwelle und hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 8,5 t.


Quelle: DaimlerChrysler Media Services
Eingestellt: Klaus Kaffler
 

 

 

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