4. Oberbayerisches Unimogtreffen in Kloster Schäftlarn am 21./22.07.2001

Das diesjähre große Treffen der Oberbayerischen Unimogfreunde in Kloster Schäftlarn am 21./22.07.01, zu dem bei strahlendem Sonnenschein 145 Fahrzeuge kamen, war ein toller Erfolg. 2 ½ bis 3 Tausend Besucher an beiden Tagen erlebten ein Unimog-Event, das maßgeblich von Jörg Ostenrieder und den Hohenschäftlarner Unimogfreunden, sowie auch Klaus Kaffler (Wep-Master der Homepage
www.unimogfreunde.de) organisiert wurde.

Das Kloster Schäftlarn liegt malerisch im Isartal und alle Teilnehmer, besonders die, die weit angereist waren, lobten die Wahl des Ortes für diese Treffen. Wir versuchen jedes Jahr einen anderen besonders schönen Ort auszusuchen.

Hans-Joachim Meyer und Jörg Ostenrieder begrüßten alle Teilnehmer persönlich, Manuela registrierte alle Teilnehmer und managte den Infostand.

Als „Club-Prominenz“ konnten wir Werner und Udo Bühler, sowie Rudi Blüml und Oliver Porzel begrüßen.

Unimogmodelle gab es bei Markus Jung und Oliver Porzel, einige Händler boten auch Teile an. Wir hatten mit der Organisation alle Hände voll zu tun,
so dass wir froh waren, das die Bewirtung vom Klosterbräu übernommen wurde.

Wie in jedem Jahr wurde auch dieses Jahr ein Videofilm gedreht. Dies übernahm ganz professionell das Team von „Video M.“

Von den 145 Fahrzeugen waren 2 Stück MBtruc und einige ganz besondere Fahrzeuge vor Ort. Vom Böhringer bis zum U400 waren eigentlich alle Modelle vertreten. Besonderes Aufsehen erregte zum einen der „Baby-Mog“, der später noch erwähnt wird, und als schönste Sonderkonstruktion der G-MOG 1 und 2 vom Erbauer Paul Stolz.
 

Eine, durch die Behörden genehmigte Ausfahrt durch zwei Landkreise als bunter Konvoi, machte vielen Teilnehmern Spaß. Auch ein Fernsehteam von Motor Vision Classic fuhr mit und war gebannt über den Enthusiasmus der Teilnehmer. Fotografen, Videofilmer und Fernsehteam nahmen natürlich auch Mähvorführungen sowie einen „Softtrial“ mit Hindernissen und Wippe auf. Zuschauer konnten teilweise nicht glauben, wie sich ein Unimog verwinden kann. Zuschauermagnet war auch ein 411-Fahrgestell (vor der Restauration), fahrbereit mit Kühler und Sitz.

Fotografen mit etwas Mut konnten von einem 29 m hohen Palfingerkran in luftiger Höhe Fotos vom Geschehen schießen.
Eine große Wiese, die zum Campen bereit stand, wurde von vielen Teilnehmern genutzt. So klang dann der erste Tag am Lagerfeuer mit einem wohlverdienten Bier aus.

Am nächsten Morgen gab‘s zum Frühstück eine zünftige Untermalung durch die Schäftlarner Blasmusik.

Ein Kindermalwettbewerb, der federführend von Sylvia betreut wurde, brachte viele Kunstwerke hervor. Natürlich wurden diese dann auch, in vier verschiedenen Altersgruppen, prämiert.

Einen Pokal für den originellsten Unimog erhielt Herbert Roith mit seinem Sohn Christoph für den „Baby-Mog“, den Herbert selbst gebaut hat (bekannt auch vom großen Treffen in Gaggenau sowie vom Treffen auf der Rusel in Niederbayern). Christoph konnte munter seine Runden drehen, angetrieben durch einen 2,5 PS Rasenmähermotor. Wirklich toll!

Einen Pokal für die schönste Sonderkonstruktion erhielt Paul Stolz für seinen G-MOG Nr. 2.

Unsere Jury wählte als gut restaurierten Unimog den Böhringer von Bernhard Berger, sowie den U406 von Josef Schmid.

Den Pokal für die weiteste Anreise erhielt Günther Stark aus Wiezendorf in der Lüneburger Heide (963 km Landstraße mit einem U411, Baujahr 65). Ich glaube Günther hat sich bei uns in Bayern wohlgefühlt und seine weite Reise nicht bereut.

Unsere Unimogfreunde aus Südtirol, die uns auch schon in den letzten Jahren besucht haben, bringen es bei der Anreise auf ca. 400 km. Die Pokale wurden von Firmen gestiftet und auch kleine Geschenke, wie z.B. für den Kinderzeichenwettbewerb kamen vom Unimoggeneral-Vertreter Henne.

Natürlich unterschrieben wieder einige Begeisterte die Beitrittserklärung des UCG, aber besonders gefreut hat uns die Beitrittserklärung von Ludwig Zambelli, dem wir seit Jahren immer wieder Beitrittserklärungen übergeben haben. Da in der Beitrittserklärung die Spalte für eigene Fahrzeuge nicht ausreichte, gab uns Ludwig eine Auflistung seiner 16 Stück Unimog und MBtruc, mit denen er unzertrennlich verbunden ist. Danke Ludwig, daß Du jetzt auch dabei bist!

Und dann war da noch die Suche, die Suche nach einem neuen geeigneten Platz für das nächste Unimogtreffen. Auch wenn es in Schäftlarn wunderschön war, so haben wir uns doch ständig wechselnde Orte auf die Fahne geschrieben.

H.J. Meyer, den 24.07.2001

 

 

Übersicht der Treffen

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